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Carl Ebert

Carl Ebert

1821 Stuttgart – 1885 München

 

Geboren am 13. März 1821 in Stuttgart. Seine Ausbildung erhielt Ebert zwischen 1835 und 1845 an der Stuttgarter Kunstschule unter Gottlob Friedrich Steinkopf. 1846 übersiedelte er nach München, das zu seinem ständigen Wohnsitz wurde. Schon 1842 hatte er von München aus mit Carl Rottmann eine Reise in das bayerische Gebirge unternommen. Laut Bühler 1971 lernte Ebert 1851 in Paris die französische Pleinairmalerei kennen. Für seine Malerei – wie für die Münchner Landschaftsschule der zweiten Jahrhunderthälfte überhaupt – wurde die Synthese dieser Freilichtmalerei mit Elementen der niederländischen Landschaftsmalerei des 17. Jahrhunderts charakteristisch. Bilder der Niederländer wurden laut Bühler von Ebert ebenso wie von Schleich kopiert, allerdings ist in seinen Bildern der Einfluß dieser Malerei viel weniger wirksam als in denen Schleich d. Ä. In den fünfzigern Jahren unternahm Ebert mehrere Reisen nach Italien: 1855 nach Oberitalien und an den Gardasee, 1857 und 1858 nach Rom, wobei ihn 1858 Franz von Lenbach, Theodor Schütz und die Brüder Piloty begleiten. 1864 war er in Meran. 1866 und 1870 in Holland. Dazwischen lag der Besuch der Pariser Weltausstellung von 1867. 1876 wurde Ebert Jurymitglied der Prüfungskommission für die Jubiläumsausstellung im Münchner Glaspalast. Die letzte große Reise führte in 1881 nach Bosnien. Gestorben am 1. März 1885 in München.

 

(Aus: Neue Pinakothek München, Spätromantik und Realismus, Band V, hrsg. von den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, S. 111, Hirmer Verlag GmbH, München 1984)

Schafherde im Buchenwald

Schafherde im Buchenwald ⋅ 1877

Öl auf Holz ⋅ 37 x 33 cm

An der Tränke

An der Tränke ⋅ um 1877

Öl auf Holz ⋅ 27,1 x 42,7 cm

Rast bei der Ernte

Rast bei der Ernte

Öl auf Leinwand